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Route du Rhum: Das Fehlen der Passatwinde zwingt die 115 Starter auf den Nordkurs

2. November 2026 Quelle: Ouest-France Mit KI-Unterstützung verfasster Artikel

Angesichts des Ausfalls günstiger Strömungen im Süden steuert die 13. Ausgabe der Route du Rhum überwiegend auf eine Express-Überquerung via Azoren.

Die 13. Ausgabe der Route du Rhum, bei der 115 Segler auf dem Weg nach Guadeloupe an den Start gehen, stößt auf eine eingeschränkte meteorologische Realität. Im Gegensatz zu den Vorjahren sind die südlichen Passatwinde derzeit inaktiv. Dieser signifikante Ausfall der üblichen mitlaufenden Winde zwingt den Großteil der Flotte, ihre Navigationsstrategie zu überdenken. Der Südkurs, der oft für seinen Fluss geschätzt wird, erweist sich diesmal als äußerst aftertrücklich und könnte für Wagniskapitän, die ihn dennoch betreiben, die Überquerung um bis zu einen Monat verlängern.

In dieser Kontext führt nun nur ein Weg zum Erfolg: die Route nördlich der Azoren. Dieser direkte Kurs profitiert von stabileren Windverhältnissen und günstigen Meeresströmungen im Atlantik. Professionelle Skipper setzen auf diese Option, um schnelle Zeitwerte zu erzielen. Das Ziel ist für die Mehrheit der Teilnehmer klar: Die Überquerungszeit so weit wie möglich zu minimieren, bevor sie die Antenne von Pointe-à-Pitre erreichen.

Der Wettbewerb wird somit zu einem Test der Disziplin ebenso wie der Leistungsfähigkeit. Die Segler müssen der Versuchung widerstehen, die geschwächten Passatwinde im Süden herauszufordern, zugunsten einer längerer, aber wesentlich sichereren Strecke. Marine Monster und Stürme, die die Südzonen fegen könnten, stellen ein zusätzliches Risiko dar. Indem sie den Norden wählen, maximieren die Starter ihre Chancen, das Rennen unter guten Bedingungen zu beenden und in der Spitzentabelle aufzutreten.

Diese meteorologische Konfiguration definiert das Gleichgewicht der Baßneuform neu. Monocoques, die es gewohnt sind, die Kreuzwinde vor der Westküste Afrikas auszunutzen, müssen sich mit einem direkteren Strom in Richtung Karibik arrangieren. Für die IMOCA und Figaro-Klassen ist dieser Nordkurs der Azoren ein verstärkter Sicherheitsstandard. Die Organisatoren und die maritimen Analysten bestätigen, dass diese meteorologische Besonderheit keinen jüngsten Äquivalent hat und diese Ausgabe 2022-2023 in der Geschichte des Rennens besonders spezifisch macht.

Die Aufmerksamkeit des Publikums ist von diesem Nordtemporennen gefesselt. Jede Überquerungsstunde zählt nun. Die Skipper kommunizieren regelmäßig über ihre Fortschritte und betonen die Intensität der körperlichen Anstrengung, die nötig ist, um das von dieser Express-Route vorgegebene Tempo aufrechtzuerhalten. Der Kampf um den ersten Platz entscheidet sich in Bruchteilen von Zeit, während die Navigation zu einem reinen Präzisionsübung auf den Tageswindkarten wird.

Quelle: Ouest-France