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Tom Ducrocq, der Ch'ti von En Avant, der das Roudourou erleuchtet

6. November 2026 Quelle: Ouest-France Mit KI-Unterstützung verfasster Artikel

Der 27-jährige Mittelfeldspieler aus dem Norden bereitet sich darauf vor, bei der Auswärtsfahrt von EA Guingamp nach Dunkerque seine Wurzeln wiederzufinden – ein emotional aufgeladener Moment für diesen Sohn des Chtimi-Landes.

Es gibt Wiedersehen, die weit mehr wert sind als ein gewöhnliches Ligue-2-Spiel. Freitagabend auf dem Rasen von Dunkerque wird Tom Ducrocq einen Boden betreten, der seine Kindheit geprägt hat. Mit siebenundzwanzig Jahren trägt der Guingamp-Spieler das Erbe des Nord-Pas-de-Calais in sich, dieses Land, das Charaktere und Fußballer mit tapferem Herzen formt.

Nach seiner Verletzung hat sich derjenige, den die Sang-et-or-Anhänger für seinen Biss und seine Spielübersicht schätzen gelernt haben, als erfahrener Spieler im costarmoricainischen Mittelfeld durchgesetzt. Fernab der Seinen, fernab der roten Ziegelsteine Dunkerques und des jodhaltigen Duftes der Nordsee hat Ducrocq sein Spiel unter dem Guingamp-Trikot gereift. Muss man erwähnen, dass der Junge von der Natur her nicht mit Körpergröße gesegnet war. Wie er selbst mit einer von Selbstironie geprägten Klarheit zugibt, war er immer der Kleinste und Dünnste in seinen Mannschaften. Eine körperliche Schwäche, die er in mentale Stärke umgewandelt hat.

Bei dieser Rückkehr zu seinen nordistischen Ursprüngen hat Tom Ducrocq nie vergessen, woher er kam. Der Fußball hat ihn an die bretonische Küste geführt, aber der Chtimi bleibt tief in seiner Seele verankert. In Dunkerque wird er die Seinen wiedersehen, seine ersten Trainer, vielleicht sogar die schlammigen Plätze, wo alles begann. Dieses Spiel vom 6. November 2026 hat einen besonderen Geschmack – der des heimkehrenden Sohnes, der nicht als Tourist zurückkommt, sondern als respektierter Gegner.

In den Rängen des Stade Marcel-Tribut wird man zweifellos über dieses lokale Kind flüstern, das zu einer Säule des Mittelfelds in der Ligue 2 geworden ist. Und wenn der Anpfiff ertönt, wird Tom Ducrocq darauf bedacht sein zu zeigen, dass der Norden niemals vergessen wird – selbst wenn man die Farben eines anderen Landes der Adoption trägt.

Quelle: Ouest-France