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Handball: Ein 12-jähriger Spieler wird aufgrund seiner Behinderung eine Lizenz verweigert

4. November 2026 Quelle: Ouest-France Mit KI-Unterstützung verfasster Artikel

Der französische Handballverband prüft den Fall von Loucas Archambaud, dem aufgrund einer Fehlbildung des linken Beins eine Lizenz verweigert wurde.

Loucas Archambaud, zwölf Jahre alt, wird nach den Sommerferien keinen Handball mehr spielen können. Dieser junge Spieler von Atlantique Rezé Handball in Loire-Atlantique wurde die Verlängerung seiner Lizenz aufgrund seiner Behinderung verweigert. Mit einer Fehlbildung des linken Beins geboren, trug er eine Prothese, die es ihm seit mehreren Jahren ermöglichte, den Sport gemeinsam mit seinen gesunden Mitschülern zu betreiben.

Die Situation hat sich zur Rückrunde 2026 verändert. Die Bundesbehörden haben die Lizenzausstellung blockiert und berufen sich dabei auf Versicherungsbestimmungen. Die Eltern des Kindes, die trotz vorheriger Zusicherungen in früheren Spielzeiten keine klare Erklärung erhalten haben, finden sich nun ohne klare Begründung wieder. Sie warten auf eine Antwort der zuständigen Behörden, selbst wenn diese negativ ausfallen sollte.

Der französische Handballverband hat beschlossen, eine Sonderkommission zur Untersuchung dieses beispiellosen Falls einzurichten. Dieses Vorgehen zielt darauf ab, zu klären, ob die geltenden Bestimmungen eine Anpassung der Trainingsbedingungen für Spieler mit Behinderung ermöglichen. Die nationale Behörde erkennt die Komplexität der Situation an und möchte eine gerechte Lösung finden.

Auf der Seite des Vereins unterstützt der Atlantique Rezé Handball den jungen Spieler und seine Familie. Die Verantwortlichen bedauern diese Entscheidung, die einem Kind die Ausübung des Sports, den es liebt, verwehrt. Loucas, der seit seiner Kindheit Handball mit den Gesunden gespielt hat, muss nun die Spiele seiner Mannschaft von der Tribüne aus verfolgen.

Diese Angelegenheit wirft Fragen zur Inklusion im Amateursport auf. Behindertenverbände weisen darauf hin, dass die Sportausübung ein grundlegendes Recht darstellt. Die Eltern von Loucas hoffen, dass diese mediale Aufmerksamkeit dazu beitragen wird, die Einstellungen und die regulatorischen Bestimmungen zu verändern.

Quelle: Ouest-France