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La Liga bevorzugt ihre chinesischen Partnerschaften angesichts der Kontroverse um Mbappé

28. Oktober 2026 Quelle: Ouest-France Mit KI-Unterstützung verfasster Artikel

Javier Tebas traf den chinesischen Botschafter in Spanien, um die Krise zu entschärfen, die durch die Äußerungen von Kylian Mbappé über Mao Zedong ausgelöst wurde.

Die La Liga hat sich entschieden. Angesichts des Mediensturms, der durch die Äußerungen von Kylian Mbappé über Mao Zedong ausgelöst wurde, hat der Präsident des spanischen Fußballverbandes, Javier Tebas, eine unmissverständliche Haltung eingenommen: Die Handelspartnerschaften mit China haben Vorrang vor allen anderen Erwägungen.

Dienstagabend traf Tebas den chinesischen Botschafter in Spanien im Rahmen einer diplomatischen Deeskalationsmaßnahme. Das Ziel war klar: die chinesischen Wirtschaftspartner beruhigen und jegliche nachteilige Folgen für die Liga abwenden, deren Einnahmen aus dem chinesischen Markt einen beträchtlichen Teil ihres Entwicklungsetats ausmachen.

Diese proaktive Kommunikationsstrategie steht im Gegensatz zu den Entschuldigungen des Spielers von Real Madrid. Während Mbappé seine Äußerungen klarzustellen suchte, war es Tebas, der die Initiative ergriff und direkt die chinesischen Behörden kontaktierte – ein deutliches Zeichen für die herausragende Bedeutung dieser Beziehungen für die von ihm geführte Institution.

Der Vorfall verdeutlicht die wachsenden Spannungen zwischen der Meinungsfreiheit der Athleten und den geopolitischen Sensibilitäten der Sportinstitutionen. In einem Kontext, in dem die asiatischen Märkte einen zunehmend bedeutenden Anteil an der Wirtschaft des europäischen Fußballs haben, können Äußerungen politischer oder historischer Natur erhebliche kommerzielle Auswirkungen nach sich ziehen.

Die La Liga sendet mit der Entscheidung, ihre wirtschaftlichen Interessen zu priorisieren, ein starkes Signal an die anderen Akteure des europäischen Fußballs: Angesichts der gewaltigen finanziellen Interessen, die mit der Internationalisierung der Wettbewerbe verbunden sind, überwiegt nun die diplomatische Vorsicht gegenüber den Grundsätzen der freien Meinungsäußerung.

Quelle: Ouest-France