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La Liga entschuldigt sich bei China nach Mbappés Aussagen über Mao

27. Oktober 2026 Quelle: Ouest-France Mit KI-Unterstützung verfasster Artikel International

Die spanische Liga distanziert sich von dem Stürmer von Real Madrid, nachdem ein Video über Mao Zedong eine Reaktion des chinesischen Fernsehens ausgelöst hat.

Die spanische Fußballliga, La Liga, hat öffentlich ihr Bedauern über Äußerungen von Kylian Mbappé zu dem früheren chinesischen Staatschef Mao Zedong zum Ausdruck gebracht. In einer am Dienstag, dem 27. Oktober, veröffentlichten Erklärung entschuldigte sich Präsident Javier Tebas bei China und distanzierte sich von dem Angreifer von Real Madrid.

Auslöser der Affäre war ein in den sozialen Netzwerken breit verbreitetes Video, in dem der Kapitän der französischen Nationalmannschaft Mao Zedong als „Diktator“ bezeichnet. Die Aussagen sorgten rasch für Reaktionen, insbesondere in China, wo die Behörden die Figur Mao als zentral für die nationale Geschichte betrachten.

Die konkreteste Antwort kam vom chinesischen Fernsehen, das ankündigte, Spiele mit Beteiligung des Spielers nicht mehr zu übertragen. Die Entscheidung hat erhebliche wirtschaftliche Bedeutung, da China ein wichtiger Markt für die Übertragung europäischer Sportwettbewerbe ist.

Indem sich La Liga von dem französischen Nationalspieler distanziert, hat sie sich entschieden, ihre Position in dem Streit klarzustellen. Die Liga sieht es nicht als ihre Aufgabe an, die persönlichen Meinungen ihrer Spieler zu kommentieren, hielt es jedoch für nötig, auf die durch die Kontroverse entstandene Lage und deren Folgen für ihre Beziehungen zu einem bedeutenden Partner zu reagieren.

Bislang liegt in den verfügbaren Informationen keine offizielle Stellungnahme von Kylian Mbappé oder von Real Madrid vor. Die weitere Entwicklung der Affäre, insbesondere die Frage der Übertragung der Spiele in China, bleibt in den kommenden Tagen abzuwarten.

Quelle: Ouest-France