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Sébastien Simon vor seinem Debüt beim Route du Rhum: „Neunzehnte Überquerung, aber erster Start"

30. Oktober 2026 Quelle: Ouest-France Mit KI-Unterstützung verfasster Artikel

Mit 36 Jahren ist der Vendée-Segler Sébastien Simon bereit, am kommenden Sonntag sein erstes Route du Rhum an Bord seiner brandneuen Imoca in Angriff zu nehmen – eine ebenso mentale wie physische Herausforderung.

Für Sébastien Simon erhält der Begriff „Neuling" eine besondere Bedeutung. Auch wenn der 36-jährige Vendée-Segler am kommenden Sonntag in Saint-Malo die große Familie der Route du Rhum-Finisher kennenlernt, bleibt er dennoch ein erfahrener Seefahrer. „Es ist meine neunzehnte Atlantiküberquerung, aber natürlich ist es mein erstes Mal hier", gestand er kürzlich. Eine Nuance, die viel über den bereits zurückgelegten Weg und den noch vor ihm liegenden Weg aussagt.

Der Skipper der Imoca Groupe Dubreuil wird einer von zwei Seeleuten sein, die ihr nagelneues Boot im Wettbewerb einweihen werden, neben dem deutschen Segler Boris Herrmann und seiner Malizia. Eine Ehre zwar, aber auch eine zusätzliche Spannungsquelle. Ein brandneues Boot bei einem so anspruchsvollen Rennen herauszubringen, ist ein kalkuliertes Risiko. Jede Navigation, jedes Abfallen, jeder Kurswechsel wird eine Entdeckung sein, auch für die Crew.

Auf die Vorbereitung der letzten Monate angesprochen, verbarg Sébastien Simon die angesammelte Müdigkeit nicht. „Das Tempo war körperlich erschöpfend", gab er zu. Zwischen den Ausfahrten auf See zum Testen der Imoca, den technischen Anpassungen und der Feinabstimmung der Systeme vergingen die Wochen in einem rasanten Tempo. Körper und Geist wurden schwer auf die Probe gestellt.

Wird dieser Route du Rhum 2026 eine Wende in der Karriere des Vendée-Seglers markieren? Der Atlantik, den er doch in- und auswendig kennt, hält vielleicht seine schönste Lektion bereit. Eines ist sicher: Im Dorf der Transat werden die Blicke auf diese beiden Neulinge gerichtet sein, die nichts voneinander trennt außer der Ambition.

Quelle: Ouest-France