Weiterlesen
Live
In 7 Sprachen verfügbar
LahbabiGuide.com Tiercé · Quarté · Quinté+

News

Warum die Champions-League-Hymne vor Villarreal-PSG nicht erklang

3. November 2026 Quelle: Ouest-France Mit KI-Unterstützung verfasster Artikel

Die UEFA hat beschlossen, vor mehreren Spielen in Spanien auf die Champions-League-Hymne zu verzichten – als Hommage an die Opfer zweier jüngster Tragödien.

Am Dienstag, dem 3. November, um 21 Uhr wurde das Spiel Villarreal-PSG angepfiffen, ohne dass die Hymne der Champions League im spanischen Stadion erklang. Eine ungewöhnliche Entscheidung der UEFA, die beschlossen hatte, diese Hymne am selben Abend vor mehreren Begegnungen in spanischen Stadien nicht abzuspielen.

Diese Maßnahme erfolgt in einem für Spanien besonders schmerzhaften Kontext. Wenige Tage zuvor hatte ein Zugunglück 69 Menschen das Leben gekostet. Dieses nationale Drama hat das Land tief geprägt und zu einer kollektiven Trauer geführt, mit Fahnen auf Halbmast und zahlreichen Ehrbekundungen.

Zu dieser Trauer kommt der Tod von Jesús de Miguel hinzu, einem spanischen Stürmer, der nach einem Zusammenstoß auf einem Fußballplatz starb. Dieses zweite Drama, das sich im Sportumfeld ereignete, hat die Fußballwelt besonders berührt und die UEFA dazu veranlasst, ihr Protokoll anzupassen.

So zog es die europäische Institution vor, die Hymne, ein Symbol für Feier und Wettbewerb, zu streichen, um den Opfern den gebührenden Respekt zu erweisen. Die Fans in den Stadien erlebten daher eine schlichtere Vorbereitungsphase ohne die traditionelle Musik, die normalerweise den Einlauf der Mannschaften begleitet.

Diese Entscheidung betrifft die für Dienstagabend in Spanien angesetzten Begegnungen, darunter auch das Spiel zwischen Villarreal und Paris Saint-Germain. Sie spiegelt den Willen der UEFA wider, sich der spanischen Landestrauer anzuschließen, während die Wettbewerbe weiterlaufen.

Die Spieler und Betreuer agierten so in einer andächtigen Atmosphäre, fernab der üblichen Ausgelassenheit europäischer Abende. Der Tribut an die Verstorbenen hatte Vorrang vor dem Spektakel – eine Art, wie der Fußball seine Solidarität zeigt.

Quelle: Ouest-France