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WM 2030: Die spanische Drohung wirft einen Schatten auf den Bewerbungsprozess

6. November 2026 Quelle: Ouest-France Mit KI-Unterstützung verfasster Artikel Quinté+ Tiercé International

Die feste Position der Volkspartei Spaniens verdeutlicht die wachsenden Spannungen um die Vergabe des WM-Finals 2030 an Marokko.

Die Nachricht wurde Donnerstagabend bekannt gegeben und droht, die Verhandlungen um die Fußballweltmeisterschaft 2030 erheblich zu verkomplizieren. Alberto Núñez Feijóo, Chef der Volkspartei, der wichtigsten rechten Oppositionspartei Spaniens, hat die Position seiner Partei klar dargelegt: Wenn Marokko die Ausrichtung des WM-Finals erhält, sollte Spanien seine gemeinsame Bewerbung mit Portugal und Marokko zurückziehen.

Diese Erklärung markiert eine erhebliche Verschärfung der spanischen Position. Bisher schien die spanische Regierung bereit zu sein, eine Aufteilung der Verantwortlichkeiten innerhalb des Dreiergespanns der Mitveranstalterländer zu akzeptieren. Doch die Volkspartei fordert nun präzise Garantien für die Verteilung der wichtigen Spiele, insbesondere des Finals, das symbolisch und wirtschaftlich das Hauptereignis jeder weltweiten Sportgroßveranstaltung darstellt.

Auf Seiten Rabats kommt diese spanische Drohung zu einem heiklen Zeitpunkt. Marokko hat erheblich in dieses Projekt investiert und ist entschlossen, seine zentrale Rolle bei der Organisation geltend zu machen. Das Finale zu erhalten wäre eine Anerkennung der wachsenden Bedeutung des marokkanischen Fußballs auf der internationalen Bühne, sowohl sportlich als auch institutionell.

Diese latente Krise wirft grundsätzlichere Fragen zur Machbarkeit von Mehrfachbewerbungen auf. Vergangene Beispiele haben gezeigt, dass Meinungsverschiedenheiten zwischen Mitveranstalterländern ein gesamtes Projekt gefährden können. Die FIFA ihrerseits schweigt bislang zu diesen Verhandlungen, könnte aber eingreifen müssen, falls der Prozess ins Stocken geraten sollte.

Der Ausgang dieses Tauziehens wird nicht nur die Zukunft der Fußballweltmeisterschaft 2030 bestimmen, sondern auch die Fähigkeit der Nationen zur Zusammenarbeit bei Großprojekten im globalen Sport.

Quelle: Ouest-France