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Gewichtheben: Ukraine fechtet Vergabe der WM 2030 an Russland an

27. Oktober 2026 Quelle: Ouest-France Mit KI-Unterstützung verfasster Artikel

Kiew wehrt sich gegen die Entscheidung des Internationalen Gewichtheber-Verbands, die Weltmeisterschaften 2030 an Russland zu vergeben, und erwägt, die zuständigen Instanzen anzurufen.

Der Internationale Gewichtheber-Verband (IWF) gab am Sonntag, dem 25. Oktober, bekannt, dass die Weltmeisterschaften 2030 in Russland ausgetragen werden. Die Entscheidung löste in Kiew umgehend heftige Reaktionen aus, wo die Behörden darin ein problematisches Signal im Kontext des seit 2022 andauernden Krieges sehen.

Am darauffolgenden Tag, dem Montag, 26. Oktober, prangerte der ukrainische Sportminister Matviy Bidny öffentlich diese Wahl an und bezeichnete sie als schändlich. Seiner Ansicht nach wirft es grundsätzliche Fragen der Konsequenz auf, einem Land eine große internationale Veranstaltung zu übertragen, dessen Athleten und Institutionen im Weltsport noch weitgehend ausgeschlossen sind – und zwar für die gesamte olympische und sportliche Bewegung.

Kiew kündigte darüber hinaus die Vorbereitung eines Einspruchs an. Die genauen Modalitäten dieses Schritts wurden in den vorliegenden Informationen nicht näher erläutert, doch reiht er sich in eine Serie sportlicher Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Moskau seit Beginn des Konflikts ein. Die Statuten des Internationalen Verbands sowie die Regeln zur Vergabe von Wettbewerben dürften im Mittelpunkt dieses Schlagabtauschs stehen.

Russland, das bereits mehrere bedeutende Sportveranstaltungen ausgerichtet hat, hatte zum Zeitpunkt dieser Meldungen nicht ausführlich auf die Kritik reagiert. Die Frage der Teilnahme russischer und belarussischer Athleten an internationalen Wettkämpfen ist ein wiederkehrender Streitpunkt; einige Verbände haben ihren Zugang zu bestimmten Disziplinen seit 2022 eingeschränkt.

Die Kontroverse verdeutlicht, wie schwierig es für Sportinstanzen ist, die regelmäßige Durchführung von Wettbewerben mit dem geopolitischen Umfeld in Einklang zu bringen. Das Dossier um die vergabe der WM 2030 dürfte daher in den kommenden Wochen sowohl auf diplomatischer Ebene als auch in der Gewichtheber-Szene für Diskussionen sorgen.

Quelle: Ouest-France