Israelische Wähler gehen erstmals seit den Angriffen vom 7. Oktober an die Urnen – in einem politischen und sicherheitspolitischen Umfeld, das vom Krieg geprägt ist.
In Israel haben die Wahllokale für eine Parlamentswahl geöffnet, die die erste dieser Art seit den Angriffen vom 7. Oktober darstellt. In einem Land, das von diesem Ereignis und dem darauf folgenden Krieg tief gezeichnet ist, wird die Abstimmung genau beobachtet – sowohl innerhalb der Landesgrenzen als auch im Ausland.
Die Ausgangslage ist außergewöhnlich. Die Bürger sind aufgerufen, die Abgeordneten der Knesset zu bestimmen, in einer Atmosphäre, in der Sicherheitsfragen, das Schicksal der Geiseln und die Zukunft des Gazastreifens im öffentlichen Diskurs einen zentralen Platz einnehmen. Für viele Wähler geht es bei ihrer Entscheidung nicht allein um ein wirtschafts- oder sozialpolitisches Programm; sie betrifft auch die Frage, wie die laufende Krise zu bewältigen ist.
Der Wahlkampf verlief besonders angespannt. Die Parteien lieferten sich scharfe Auseinandersetzungen über die Verantwortung der Sicherheitsdienste vor dem 7. Oktober, über die Führung der militärischen Operationen sowie über die Aussichten auf Frieden oder regionalen Wiederaufbau. Die vorsichtigen Umfragen deuteten auf ein knappes Rennen hin, bei dem sich vor Öffnung der Wahllokale keine klare Mehrheit abzeichnete.
Das israelische Wahlsystem, das auf landesweiter Verhältniswahl beruht, macht es nahezu zwingend, dass nach der Auszählung eine Regierungskoalition gebildet werden muss. Die anschließenden Verhandlungen werden maßgeblich über die Zusammensetzung der künftigen Regierung und über deren Kurs in den heiklen Dossiers entscheiden.
Die offiziellen Ergebnisse werden in den Stunden oder Tagen nach Schließung der Wahllokale erwartet. Bis dahin üben sich die Analysten in Zurückhaltung und betonen, dass Wahlbeteiligung, Sicherheitslage und das Votum jener Wähler, die sich erstmals seit dem Drama wieder zu Wort melden, das endgültige Kräfteverhältnis maßgeblich prägen werden.
Die Ausgangslage ist außergewöhnlich. Die Bürger sind aufgerufen, die Abgeordneten der Knesset zu bestimmen, in einer Atmosphäre, in der Sicherheitsfragen, das Schicksal der Geiseln und die Zukunft des Gazastreifens im öffentlichen Diskurs einen zentralen Platz einnehmen. Für viele Wähler geht es bei ihrer Entscheidung nicht allein um ein wirtschafts- oder sozialpolitisches Programm; sie betrifft auch die Frage, wie die laufende Krise zu bewältigen ist.
Der Wahlkampf verlief besonders angespannt. Die Parteien lieferten sich scharfe Auseinandersetzungen über die Verantwortung der Sicherheitsdienste vor dem 7. Oktober, über die Führung der militärischen Operationen sowie über die Aussichten auf Frieden oder regionalen Wiederaufbau. Die vorsichtigen Umfragen deuteten auf ein knappes Rennen hin, bei dem sich vor Öffnung der Wahllokale keine klare Mehrheit abzeichnete.
Das israelische Wahlsystem, das auf landesweiter Verhältniswahl beruht, macht es nahezu zwingend, dass nach der Auszählung eine Regierungskoalition gebildet werden muss. Die anschließenden Verhandlungen werden maßgeblich über die Zusammensetzung der künftigen Regierung und über deren Kurs in den heiklen Dossiers entscheiden.
Die offiziellen Ergebnisse werden in den Stunden oder Tagen nach Schließung der Wahllokale erwartet. Bis dahin üben sich die Analysten in Zurückhaltung und betonen, dass Wahlbeteiligung, Sicherheitslage und das Votum jener Wähler, die sich erstmals seit dem Drama wieder zu Wort melden, das endgültige Kräfteverhältnis maßgeblich prägen werden.
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Quelle: La Nouvelle République