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Route du Rhum: Armel Le Cléac'h bevorzugt die Nordroute für die Ultim

30. Oktober 2026 Quelle: Ouest-France Mit KI-Unterstützung verfasster Artikel Analyses

Zwei Tage vor dem Start schätzt Armel Le Cléac'h, dass die Nordroute als kürzeste Option für die Ultim nach Guadeloupe gilt.

Am Sonntag, den 1. November 2026, um 13:02 Uhr wird der Start zur Route du Rhum in Saint-Malo gegeben. Unter den Konkurrenten der Klasse Ultim bereitet sich Armel Le Cléac'h darauf vor, zum fünften Mal in seiner Karriere in See zu stechen. Mit 49 Jahren gehört der Skipper von Banque Populaire zu den aussichtsreichsten Anwärtern auf den Gesamtsieg, hat er doch seit 2006 einen Erfolg bei dieser Transatlantikregatta angestrebt.

Zwei Tage vor dem Termin hat sich der bretonische Seemann einer Analyse der erwarteten Wetterbedingungen unterzogen. Seiner Einschätzung nach werden die Ultim logischerweise die Nordroute einschlagen, um Pointe-à-Pitre zu erreichen. Diese Route, obwohl direkter, ist aufgrund der Tiefdruckgebiete und der taktischen Entscheidungen, die sie erfordern, nicht immer die offensichtlichste. Doch für Le Cléac'h bietet sie einen entscheidenden Vorteil: der zurückzulegende Weg ist kürzer.

Diese Präferenz für die Nordroute stützt sich auf eine genaue Auswertung der Wetterdaten und auf die Erfahrung, die er bei seinen bisherigen Teilnahmen gesammelt hat. Der Skipper erinnert daran, dass die kürzeste Route nicht systematisch die schnellste ist, aber dass sie in der aktuellen Konfiguration die vernünftigste zu sein scheint. Die Crews müssen dennoch aufmerksam für Wetterentwicklungen bleiben, denn auf dieser legendären Strecke lauern zahlreiche Fallen.

Für Armel Le Cléac'h ist die Herausforderung eine doppelte: seinen Status als Favorit zu bestätigen und endlich seinen Namen in die Ergebnisliste einzutragen. Der fünfte Versuch könnte der richtige sein, vorausgesetzt das Wetter spielt mit und die strategischen Entscheidungen erweisen sich als erfolgreich. Die Beobachter warten nun darauf zu sehen, ob die Nordroute bis zu den Antillen alle ihre Versprechen hält.

Quelle: Ouest-France