Während die Plattform für den Hochschulzugang in der Kritik steht, plädieren mehrere Stimmen dafür, sie zu korrigieren, ohne sie zu dämonisieren, und erinnern an die zahlreichen Übergänge zwischen den Studiengängen.
Die Plattform Parcoursup, die jedes Jahr den Übergang der Abiturientinnen und Abiturienten an die Hochschulen organisiert, sorgt weiterhin für Diskussionen. Ihre Kritiker bemängeln ein teils undurchsichtiges Verfahren, eine erhebliche Verunsicherung bei den Schülerinnen und Schülern sowie als zu lang empfundene Wartezeiten. Dennoch sind mehrere Verantwortliche der Studienberatung der Ansicht, dass das System verbessert statt pauschal verworfen werden sollte.
Die zentrale Botschaft der befragten Akteure lautet: Zwischen den Studiengängen gibt es heute zahlreiche Übergänge. Wer im ersten Anlauf nicht den gewünschten Studiengang erhält, kann in vielen Fällen in einen anderen Studiengang wechseln, das Studium im Laufe des Jahres umorientieren oder über einen anderen Zugang eine Ausbildung auf vergleichbarem Niveau aufnehmen. Diese teils wenig bekannten Möglichkeiten helfen, die Bedeutung jeder mit 18 Jahren getroffenen Entscheidung zu relativieren.
Als Verbesserungspunkte werden vor allem die Transparenz der Zulassungskriterien, die Kommunikation mit den Familien und die Begleitung jener Schülerinnen und Schüler genannt, die am wenigsten Zugang zu Informationen haben. Mehrere Akteure fordern mehr Klarheit über die Voraussetzungen der einzelnen Studiengänge sowie eine persönlichere Betreuung während der Bewerbungs- und Auswahlphase, um dem Gefühl der Ohnmacht entgegenzuwirken.
Die Frage der Studienorientierung geht zudem weit über das digitale Werkzeug hinaus. Sie erfordert eine frühzeitige Arbeit bereits ab der Mittel- und Oberstufe, damit junge Menschen Berufsbilder, berufliche Perspektiven und ihre eigenen Wünsche besser kennenlernen. Eine Plattform kann noch so gut konzipiert sein; fehlende Information und Begleitung im Vorfeld kann sie nicht ausgleichen.
Insgesamt erscheint Parcoursup eher als ein Instrument, das korrigiert werden muss, denn als endgültiges Scheitern. Für die Beobachter, die zu Augenmaß aufrufen, sollte sich die Debatte auf konkrete Verbesserungen konzentrieren statt auf kategorische Urteile, die vor allem den Druck auf die Bewerberinnen und Bewerber und ihre Familien erhöhen würden.
Die zentrale Botschaft der befragten Akteure lautet: Zwischen den Studiengängen gibt es heute zahlreiche Übergänge. Wer im ersten Anlauf nicht den gewünschten Studiengang erhält, kann in vielen Fällen in einen anderen Studiengang wechseln, das Studium im Laufe des Jahres umorientieren oder über einen anderen Zugang eine Ausbildung auf vergleichbarem Niveau aufnehmen. Diese teils wenig bekannten Möglichkeiten helfen, die Bedeutung jeder mit 18 Jahren getroffenen Entscheidung zu relativieren.
Als Verbesserungspunkte werden vor allem die Transparenz der Zulassungskriterien, die Kommunikation mit den Familien und die Begleitung jener Schülerinnen und Schüler genannt, die am wenigsten Zugang zu Informationen haben. Mehrere Akteure fordern mehr Klarheit über die Voraussetzungen der einzelnen Studiengänge sowie eine persönlichere Betreuung während der Bewerbungs- und Auswahlphase, um dem Gefühl der Ohnmacht entgegenzuwirken.
Die Frage der Studienorientierung geht zudem weit über das digitale Werkzeug hinaus. Sie erfordert eine frühzeitige Arbeit bereits ab der Mittel- und Oberstufe, damit junge Menschen Berufsbilder, berufliche Perspektiven und ihre eigenen Wünsche besser kennenlernen. Eine Plattform kann noch so gut konzipiert sein; fehlende Information und Begleitung im Vorfeld kann sie nicht ausgleichen.
Insgesamt erscheint Parcoursup eher als ein Instrument, das korrigiert werden muss, denn als endgültiges Scheitern. Für die Beobachter, die zu Augenmaß aufrufen, sollte sich die Debatte auf konkrete Verbesserungen konzentrieren statt auf kategorische Urteile, die vor allem den Druck auf die Bewerberinnen und Bewerber und ihre Familien erhöhen würden.
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Quelle: La Nouvelle République